Am Anfang jedes beruflichen Werdegangs steht direkt nach der Berufs-, die Betriebswahl. Und da ist eine große Entscheidung zu treffen: Persönlichkeit gegen Anonymität, Erfahrung gegen Boni, Breite gegen Tiefe, Freiheit gegen klare Strukturen:
Pro Konzern
Stabilität: Einen wirklich sicheren Job gibt es nie. Doch haben sich große Unternehmen im Markt etabliert. In der Regel sind Arbeitsplätze dort sicherer.
Klare Vorgaben: Die Strukturen in einem großen Konzern sind über Jahre hinweg gewachsen. Stellenanforderungen und Prozesse sind klar definiert und Sie haben sich daran zu halten.
Entwicklungsmöglichkeiten: In einem Unternehmen mit vielen verschachtelten Hierarchien gibt es mehr Möglichkeiten des Aufstiegs und der Beförderung.
Prestige: Einen großen Namen in seinem Lebenslauf stehen zu haben macht Eindruck.
Sonderleistungen: Egal ob Vermögenswirksame Leistungen, Kantine oder sogar hauseigenes Fitness Studio, große Unternehmen bieten oftmals Annehmlichkeiten die ein kleines Unternehmen nicht bieten kann.
Pro Mittelstand
Flexibilität: Das Fehlen eines langen komplizierten Regelwerks zugunsten des benutzen des gesunden Menschenverstandes bringt sowohl in der Arbeitszeit- als auch Arbeitsablaufgestalltung Flexibilitäten.
Kollegen: Kleinere Firmen zeichnen sich oft durch ein sehr persönliches Arbeitsumfeld aus, in dem auf Kollegialität und eine positive Arbeitsatmosphäre Wert gelegt wird. Vom Chef bis zum Praktikant pflegen sämtliche Mitarbeiter ein persönliches Verhältnis. Das kommt der Arbeitsatmosphäre zugute.
Ansehen: In einem großen Unternehmen ist es fraglich das die eigenen Erfolge überhaupt bis zum Chef durch dringen, in einem Kleineren ist die Wahrscheinlichkeit auf ein Lob aus der Chef Etage groß.
Vielfalt: Ohne unnötig detailierte Trennung der einzelnen Geschäftsbereiche hat man die Chance viel aus anderen Abteilungen mit zubekommen und zu lernen. Eventuell entdeckt man eine Leidenschaft oder ein Talent mit dem man nicht gerechnet hat.
Wie finde ich das perfekte Unternehmen?
Niemand kann vorher sagen ob es Spaß macht in einem bestimmten Unternehmen zu arbeiten, genauso wenig kann man wissen wie viel man lernen wird oder wie gut die Aufstiegschancen wirklich sind. Um wenigstens ein Gefühl für diese Kriterien zubekommen empfiehlt es sich immer im jeweiligen Unternehmen auf Probe zu arbeiten, sofern das möglich ist.
Anschließend muss man sich mit anderen Mitteln behelfen. Pro und Contra Listen, das eigene Bauchgefühl oder die Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis oder Internet. Und zur Not hat man ja immer noch eine Probezeit die es einem ermöglicht zu Kündigen, falls man wirklich Unzufrieden ist.
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